Empfohlene Bücher

Garibaldis Fuss - Aus dem Leben des Homöopathen Samuel Zopf 1804-1890

(Deutsch) 2016

by Emil Zopfi

Ein Glarner Landarzt am Krankenbett des "Grande Consulto".

 

Als er im Kanton Glarus lebte, erhielt der Schriftsteller Emil Zopfi von der Zopfi-Stiftung in Schwanden einen kleinen Geldbetrag. Dr. Samuel Zopfy (1804-1890) hatte verfügt, dass alle erwachsenen "männlichen und weiblichen Mitglieder der Zopfi-Familien", die im Kanton Glarus lebten, jedes Jahr nach dem hundertsten Jahr nach seinem Tod von den Zinsen der Stiftung profitieren sollten.

 

Bei der Recherche für ein anderes Buch stieß Emil Zopfi auf eine interessante Geschichte: Im Oktober 1862 wurde Dr. Zopfy mit den berühmtesten Ärzten Europas nach La Spezia am Bett des italienischen Nationalhelden Giuseppe Garibaldi gerufen, um mit ihm über seine Schusswunde zu sprechen. Wie kam der Glarner Arzt, Chirurg, Zahnarzt und Homöopath, der selbst auch Landwirt, Hersteller und Erfinder war, zu dieser Ehre?

 

Mit Hilfe vieler Quellen und seiner Phantasie erzählt Emil Zopfi die Geschichte eines armen Bäckersohnes, der mit seiner Ausbildung zu Reichtum und Ansehen als Arzt und Homöopath gelangte, sich aber in diesem Alter vor allem in seiner Heimat zunehmend missverstanden fühlte.

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Baeschlin Bücher Glarus

 

Lebendiges Glarnerland. Bräuche, Feste, Traditionen

(Deutsch) 2016

by Susanna Peter-Kubli (Autor) and Sasi Subramaniam (Photograph)

Diese einzigartige Dokumentation versteht sich als fotografisches und ethnografisches Inventar gelebter Bräuche. Sie sammelten die wichtigsten Bräuche und Feste, berichteten über ihre Entstehung, Veränderung und Gegenwart. Zudem werden die wichtigsten kulinarischen Spezialitäten vorgestellt, sowie Veranstaltungen mit einer langen Tradition, die in Zukunft vielleicht einmal zum Glarner Brauchtum gehören werden. Präsentiert werden: Neujahrswünsche, Caroling, Schiibefleuge, Fridolins Feuer, Näfelser Fahrt, Landsgemeinde, Kilbi (Jahrmarkt), Alpabfahrt, Klausmärt (Nikolausfest), Berggottesdienst, Volksläufe, Alpenfeuer, Braunwalder Musikfest und mehr.

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Baeschlin Bücher Glarus

 

Herrschaft und Landsgemeinde

(Deutsch) 1989

by Hans Rudolf Stauffacher

Herrschaft (Souveränität) und Landsgemeinde (Kantonsversammlung)

Die Machtelite im evangelischen Glarus vor und nach der helvetischen Revolution

 

Das Buch untersucht die politische Situation der evangelischen Teile des Glarnerlandes während des Absolutismus, der Helvetischen Republik, der Mediation und der Restauration sowie den Weg zum Durchbruch der liberalen Reform und der Wiedervereinigung des Kantons 1836. Besonderes Gewicht wird auf die Darstellung der menschlichen Zusammensetzung der kleinen Gruppe von Familien gelegt, die im 18. Jahrhundert die wichtigsten politischen Ämter innehatten. Jahrhundert die wichtigsten politischen Ämter bekleideten. Er untersucht die familiären Beziehungen, ihre wirtschaftlichen Interessen usw.

 

Ein gutes Buch zum besseren Verständnis der Regierung und ihrer Instrumente im alten Glarnerland.

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Glarner Heimatbuch

(Deutsch) 2008

by various authors

Einzigartig in der Schweiz:

Das neue Glarner Heimatbuch besteht aus zwei Teilen: dem Buch und der entsprechenden Internetplattform, die von jedermann kostenlos besucht und genutzt werden kann. Das Buch bietet eine Reihe von Texten zu Glarner Themen aus Vergangenheit und Gegenwart. Interessante Berichte finden sich nicht nur über den Schutzheiligen Fridolin, die Schlacht bei Näfels und die unglückliche Anna Göldi, sondern auch über Hightech-Unternehmen, moderne Freizeitgestaltung und die Künstler von heute. Selbstverständlich informiert das Buch auch ausführlich über Berge, Täler, Seen und Bäche sowie über staatliche Institutionen wie die Landsgemeinde, die Kantonspolizei oder das Spital. Die zahlreichen preisgekrönten Bilder sind ein wichtiger Bestandteil des sehr ansprechend gestalteten Buches.

 

Die vielfältig ausgestattete Internetplattform ist nicht zuletzt für die Nutzung des Heimatbuches im Unterricht gedacht. Sie bietet zusätzliche Informationen zu vielen Themen und unzählige originelle Aufgaben, die dazu anregen, sich mit speziellen Themen rund um Glarus auseinanderzusetzen. Hier der Link zur Website.

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Glarus und die Schweiz

(Deutsch) 1991

by Jürg Davatz

Glarus und die Schweiz

Gegenseitige Beziehungen im Rückblick

 

Das Buch bietet einen repräsentativen Überblick über wichtige Bereiche der Geschichte und Gegenwart des Glarnerlandes, die eng mit den Nachbarregionen, mit der Schweiz oder mit der Welt verflochten sind. Themen sind unter anderem Geschichte und Politik, Militär, Wirtschaft und Sozialpolitik, Umwelt und Verkehr, Bildung, Kultur und Sport.

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Die Bauernhäuser des Kantons Glarus

(Deutsch) 1983

by Jost Hösli

Die Bauernhäuser des Kantons Glarus

 

553 Abbildungen und Karten, eine Farbkarte und eine Faltkarte. Dieses Buch ist ein umfassendes Inventar der wichtigsten Familienhäuser im Glarnerland.

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Stadt in Flammen. Der Brand von Glarus im Jahre 1861

(Deutsch) 2011

by Walter Hauser

Nach einer bewegten Landsgemeinde brach in der Nacht vom 10. auf den 11. Mai 1861 im Stall neben dem Haus von Stadtrat Tschudi ein Feuer aus. Es wehte ein starker Föhn (warmer Wind), und das Feuer führte zur grössten Katastrophe des noch jungen Staates. Das Feuer löste in der ganzen Schweiz und im Ausland eine unvorstellbare Welle der Solidarität aus. Tonnen von Lebensmitteln, Decken und Kleidern wurden mit dem Zug angeliefert, die Spenden erreichten eine Rekordsumme. Es war die erste Glückskette (Solidarität) des jungen Landes. Sogar der Papst und Kaiser Napoleon III. gehörten zu den Spendern. Zum ersten Mal wird der Brand von Glarus in einem Buch umfassend dargestellt: die Brandursache, der genaue Ablauf der Ereignisse, das Medienereignis (die "Times" in London wurde gleichzeitig mit den Bürgern von Elm informiert), die Hilfsaktion und der Wiederaufbau. Und wie bei "Der Justizmord an Anna Göldi" hat Walter Hauser viele neue Dokumente gefunden, die die Aktivitäten der Brandnacht in einem anderen Licht zeigen.

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Glarners in America: Stories of Immigrants and Their Descendants from Canton Glarus, Switzerland

(English / Deutsch) 2015

by Robert A. Elmer

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oder direkt beim Autor Bob Elmer in USA der ebenfalls einen quartalsweise 

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Das 1845 gegründete New Glarus ist bei weitem nicht das einzige Ziel der Einwanderer aus dem Kanton Glarus in der Schweiz, die nach Amerika gehen. Menschen aus dem Kanton Glarus, bekannt als Glarners, leben bereits seit Mitte der 1700er Jahre in Amerika. Im Laufe der Jahre waren diese Glarner Einwanderer in fast allen Ecken Amerikas anzutreffen. Es war ein jahrzehntelanges Projekt des New Glarner Robert A. Elmer, die Geschichten dieser Glarner Einwanderer und ihrer Nachkommen zu sammeln. Nun ist ein Buch mit dem Titel "Glarners in America - Stories of Immigrants and their Descendants from Canton Glarus, Switzerland" erschienen, das diese Geschichten dokumentiert. Das Buch enthält rund 100 kurze biografische Skizzen, die erklären, wie diese Menschen mit Glarner Wurzeln, ob gross oder klein, eine Rolle in der Entwicklung unseres Landes gespielt haben. Das Buch, das in Zusammenarbeit mit dem Historischen Verein des Kantons Glarus herausgegeben wurde, wird aufgrund des Interesses auf beiden Seiten des Atlantiks in englischer und deutscher Sprache präsentiert.

Einige Beispiele sollen die Bandbreite dieser Glarner Einwanderer- und Nachfahrengeschichten aufzeigen. Reverend Abraham Blumer war zur Zeit der amerikanischen Revolution Pfarrer der Reformierten Kirche in Allentown, Pennsylvania, Zion. Die historische Freiheitsglocke unseres Landes war unter den Bodenbrettern in Pfarrer Blumers Kirche versteckt und rettete die Gefangennahme der Glocke vor den britischen Truppen, die auf Philadelphia vorrückten. Heinrich Lienhard, der 1848 bei Hauptmann John Sutter angestellt war, war Zeuge der frühesten Tage des kalifornischen Goldrauschs. Im Bürgerkrieg wurde Oberstleutnant Martin Tschudy, der bereits in dritter Generation Glarner-Amerikaner war, bei der Verteidigung der Union in Gettysburg getötet, genau im Brennpunkt von Picketts Angriff. Und kurz nach Kriegsende nahmen Caspar Knobel und Kameraden der Union einen fliehenden Jefferson Davis gefangen.

 

In den verschiedenen Kapiteln des Buches sind Unternehmer und Philanthropen, Wissenschaftler und Pädagogen sowie Künstler und Autoren vertreten, die alle Glarner Wurzeln haben. Nicht alle biografischen Skizzen stammen aus längst vergangenen Tagen. Alice Kundert kandidierte in den 1980er Jahren als Gouverneurin von South Dakota. Die Präsidentenyacht U.S.S. Sequoia (auf der JFK seinen letzten Geburtstag feierte) wurde von John Trumpy entworfen und gebaut. Und der jüngste Superintendent des National Park Service für die Freiheitsstatue und das nahe gelegene Ellis Island - unsere ikonischen Denkmäler für Freiheit, Freiheit und Einwanderung - war David Luchsinger, ein Glarner-Amerikaner der vierten Generation!

Post Messenger Recorder | October 15, 2015 | Vol. 131, No. 42

 

Das Glarnerland / The Canton of Glarus

(Deutsch / English) 2017

by Vreni Schiesser-Leuzinger and Daniel Leuzinger

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Vreni Schiesser-Leuzinger

Sie sind in der ganzen Welt vertreten, die Leuzingers, Loitzinger, Leitzinger und so weiter. In den Jahren zwischen 1815 und 1820 emigrierten allein 71 Männer, 16 Frauen und neun Kinder nach Russland.

 

Vreni Schiesser-Leuzinger und Daniel Leuzinger schrieben ein sehr interessantes Buch mit vielen Geschichten über Leuzinger-Familien aus aller Welt, aber auch mit Auszügen aus alten Glarner Beschreibungen und neuen Tipps für Ausflüge in die alte Heimat. Das reich bebilderte Buch enthält auch eine Miniatur Glarnertuechli, die eigens für dieses Buch in einer Auflage von 1000 Stück hergestellt wurde.

 

Tatsächlich liefern die Auswanderer nach Russland spannendes Material: Laut Fridolin Weber war damals jeder vierte Netstaler Russland-Umsiedler ein Leuzinger. Auch Johann Rudolf Leuzinger (1844-1914) emigrierte als 17-Jähriger. Er arbeitete in der Gegend von Woronez als Schnapsbrenner und wurde später Brauereibesitzer in Pjatigorsk im Nordkaukasus. Wie Weber weiter berichtete, gründete er dort ein Theater und initiierte die Kaukasus-Berggesellschaft, "eine Art Schweizer Alpenverein".

 

Aber auch in Brasilien finden wir einen der Auswanderer als Fotopionier, Georges Leuzinger (1813 bis 1892). Adolph Leuzinger, 1859 in Wattwil geboren, gründete die Leuzinger High School in Lawndale, Kalifornien. Und Gabriel Leuzinger, geboren 1862, gewann zum ersten Mal Eis vom Klöntalersee. Der Hinweis auf einen Youtube-Film von 1953 fehlt nicht.

 

Mit dem Kartographen Rudolf Leuzinger (1826 bis 1896) wird auch einer der Schöpfer der sogenannten Siegfriedkarten vorgestellt. Das Buch - immer in deutscher und englischer Sprache verfasst - erzählt auch die Geschichte des Weilers Leuzingen, aus dem die Leuzinger Familien stammen.

 

Und "Bill" William Leutzinger aus Sugar Creek, Missouri, erklärt in dem Buch, warum er sich das Leuzinger Wappen auf den rechten Oberarm tätowieren ließ.

 

Die Steinflut

(Deutsch) 2011

by Franz Holer

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Am 9. September 1881 in einem kleinen Dorf hoch oben in den Schweizer Bergen: Die kleine Katharina wird mit ihrem jüngeren Bruder zu den Großeltern geschickt. Dort sollen beide die nächsten Tage verbringen, bis die Mutter ihr sechstes Kind zur Welt bringt. Doch es kündigt ein weiteres Ereignis an. Von einem Hang sind einige Felsbrocken ins Tal gestürzt, und der ganze Berghang könnte sich lösen und das Dorf unter sich begraben. Niemand will daran glauben, am wenigsten die Arbeiter in den Schieferbergwerken, die mit ihren Händen ganze Familien ernähren. Doch der Berg führt ein Eigenleben in Franz Hohlers hochgelobter Novelle, die in der Tradition der besten Schweizer Literatur steht ...

 

Der Roman hat den Erdrutsch von Elm im Hintergrund; er beschreibt die letzten beiden Tage vor der Katastrophe aus der Perspektive der siebenjährigen Katharina Rhyner-Disch (* 1874, † 1959). Sie verlor fünf Geschwister, eine Großmutter und beide Elternteile.

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Orell Füssli

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Der Balkankönig und seine Familie: Eine andere Geschichte der Schweiz

(Deutsch) 2017

by Peter Voegeli and Nikolaus Voegeli

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Wer hat schon einen Vater, bei dem die Geschichte seiner eigenen Familie der letzten 150 Jahre so präsent ist, dass man das Gefühl hat, er war von Anfang an dabei? Der 90-jährige Nikolaus Voegeli und sein Sohn Peter Voegeli haben die Geschichte ihrer Vorfahren aus dem Glarnerland rekonstruiert, die vor über hundert Jahren nach Belgrad ausgewandert sind. Sie waren Pioniere und erfolgreiche Unternehmer: Sie gründeten die Banque Serbo-Suisse, verkauften den serbischen Bauern Dreschmaschinen und ihre Glarnerinnen Kopftücher, modernisierten die Lokalbahn, und einer von ihnen erhielt sogar den Namen Balkankönig. In den Kriegen des zwanzigsten Jahrhunderts engagierten sie sich im Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK), und den Autoren gelingt es eindeutig, diese Bauarbeiten vor Ort zu erzählen. Obwohl die Familie 1946 Belgrad verlassen musste, knüpfte sie in den 1970er Jahren neue Kontakte zu Jugoslawien, und zwei Brüder gründeten die schweizerisch-jugoslawische Handelskammer.

 

Basierend auf einer Fülle von Erinnerungen und Archivrecherchen entsteht eine andere Geschichte der Schweiz, eine Geschichte aus der Perspektive der Auswanderer. Eine Geschichte einer unterschätzten Verbindung zwischen dem Balkan und der Schweiz, eingebettet in ein dramatisches 20. Jahrhundert eingebettet. Und eine persönliche Geschichte von Vater und Sohn.

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New Worlds to Seek: Pioneer Heinrich Lienhard in Switzerland and America, 1824-1846

(English) 2000

by Heinrich Lienhard and edited by Emeritus John C. Abbott

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Heinrich Lienhard wurde 1822 in Bilten geboren und wanderte 1843 nach Amerika aus. Er war ein Abenteurer sowohl im physischen als auch im intellektuellen Sinne des Wortes. Dieser erste Teil von Lienhards riesiger Autobiographie (mehr als eine halbe Million Wörter), die hier zum ersten Mal entweder im deutschen oder im englischen Original veröffentlicht wird, umfasst die Jahre nach seiner Geburt bis hin zu seinen ersten Jahren in Amerika. Lienhards Bericht über seine frühen Jahre besteht aus vier Abschnitten: seine frühen Jahre und seine Kindheit im Schweizer Kanton Glarus, 1822-1843; seine Reise nach Amerika, August-November 1843; seine zweieinhalb Jahre in Highland, Illinois; und sein Leben im oberen Mississippi-Tal. Dieser Abschnitt endet im April 1846, als Lienhard die beschwerliche und gefährliche Reise von St. Louis zum Fort von Kapitän John Sutter in New Helvetia, Kalifornien, antrat. Lienhard hat einen ungewöhnlich vollständigen Bericht über sein frühes Leben vorgelegt. Das Buch enthält einundfünfzig Kapitel, wobei jedes Kapitel ein oder mehrere lebensbeeinflussende Ereignisse für diesen Pionier enthält, der die Rocky Mountains erfolgreich überquerte, während gleichzeitig die Donner-Gruppe, die eine andere und offensichtlichere Route nahm, umkam. Einige der Kapitelüberschriften zeigen sowohl den Geschmack als auch die Gründlichkeit dieser Autobiografie: "Gedankenlose Worte des Vaters - Missbrauch durch Bruder Peter und unverdiente Bestrafung durch den Vater"; "Eine angemessene Warnung an den Vater - wie Bruder Peter mich betrügerisch und verräterisch behandelt hat - wie Lehrlinge behandelt werden"; "Mehr oder weniger amerikanisch werden"; und "Kurzer Aufenthalt bei Schneider - dreimal täglich für neun Wochen zu Mollet's gehen, wo ich neun Wochen lang mit schlechtem Maisbrot, versalzenem Speck und Weizenschleim gefüttert werde". In seinem Vorwort charakterisiert Johannes H. Lienhard IV. seinen Urgroßvater: "Bestimmte Schriften und Kommentare in der Familie deuten darauf hin, dass mein Großvater Schwierigkeiten hatte, Heinrichs 'wen kümmert'-Haltung gegenüber dem Konsum seines Vermögens zu verstehen. Die Ironie ist klar. Heinrichs Vermögen war das Ergebnis seines Strebens nach Freiheit, nicht nach Reichtum. Sein Sohn genoss das sesshafte Leben, das Heinrichs Gewinne ermöglicht hatten. Mein Großvater konnte 'gute Geschäfte' viel besser verstehen als die Kräfte, die Heinrich antreiben".

 

A Common Treasure: The Challenging First Decade of the Swiss Colony of New Glarus 1845-1855

(English) 2019

by Duane Freitag

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Die Schweizer Gemeinde New Glarus in Wisconsin ist heute weithin bekannt, weil sich dort eine geschäftstüchtige Brauerei befindet. Fast verloren gegangen wäre in dieser Erfolgsgeschichte die Hintergrundgeschichte der Entstehung der Gemeinde - eine Einwanderungsgeschichte aus Wisconsin wie keine andere. Nun rekonstruiert der in New Glarus geborene Duane H. Freitag die dramatischen ersten zehn Jahre der damaligen Ostschweizer Kolonie im Kanton Glarus. Mit Pathos und Stolz werden die schwere Arbeit, der Herzschmerz und die Errungenschaften dieser Zeit erzählt. Die Siedlung, die geschaffen wurde, um denjenigen, die sich gezwungen sahen, ihre alpine Heimat zu verlassen, eine gemeinsame Heimat und eine sichere wirtschaftliche Basis zu bieten, hat in diesen ersten zehn Jahren starke Wurzeln geschlagen. Für den Historiker bietet dieses Buch eine umfassende chronologische Darstellung und erwähnt alle frühen Schweizer Einwanderer, die die Siedlung aufbauten, wie sie nach Wisconsin kamen und welche Auswirkungen sie auf die Gemeinschaft und den Staat hatten. Zum Vergnügen des Lesers entfaltet sich das Pionierleben dieser Schweizer Einwanderer auf überraschende Weise.

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In alle Herren Länder

(Deutsch) 2019

by Susanne Peter-Kubli

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Georg Müller in Näfels

Sie haben die ganze Welt bereist, aus verschiedenen Gründen haben sie ihr Heimatland verlassen: Der Wunsch nach Abenteuer, schiere Armut, Missionsbewusstsein, Liebe, Flucht oder Entdeckerfreude.

 

Die Historikerin Susanne Peter-Kubli hat Biographien von Auswanderern aus Näfels zusammengestellt. Sie zeigt, dass zur Auswanderung mehr gehört als nur Nordamerika. Peter-Kubli hat rund 50 Familiengeschichten aus zwei Jahrhunderten gesammelt, die sie chronologisch ausbreitet.

 

In ihrem Werk wird der Zeitraum von 1800 bis 2000 beleuchtet. Davor waren die Auswanderer vor allem Söldner, die sich aus Not in fremden Armeen verdingten und wahrscheinlich hofften, wieder zurückzukehren. Auch gab es in Deutschland zu Beginn des 19. Jahrhunderts Saisonarbeiter, die "Schwabengänger", die zeitweise als Knechte oder Mägde arbeiteten.

 

Ab Mitte des 19. Jahrhunderts hatten sich jedoch immer mehr Menschen zur dauerhaften Auswanderung entschlossen, zum Teil mit tatkräftiger Unterstützung der Gemeinde. Immer öfter war ihr Ziel Nordamerika, das, zumindest für Glarner Verhältnisse, fast unendlich gross und zugleich fast menschenleer erschien und besonders viele Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten bot. Rund die Hälfte der Näfels-Auswanderer hatte sich in den USA niedergelassen. Mit weitem Abstand folgen Deutschland, Frankreich, Afrika, Kanada und Brasilien.

 
 

Die Flurnamen von Engi

(Deutsch) 2018

by Karin Marti / Leni Takihara / Rolf Stöckli

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Nicht nur Staaten, Kantone, Gemeinden, Berge und Flüsse tragen Namen; Menschen benannten jeden Winkel des sie umgebenden und von ihnen genutzten Gebiets. Nutzungsänderungen und der Rückgang von Land- und Alpwirtschaft führen zu Umbenennungen, aber mehr noch dazu, dass viele Flurnamen vergessen gehen. In Engi ist dieser Strukturwandel zwar im Gang, doch leben hier noch genügend Menschen mit detaillierten Kenntnissen auch entlegener Örtlichkeiten des Gemeindegebiets. Aus diesem Grund betrachtete es der Ortsgeschichtsverein Engi als lohnende und sinnvolle Aufgabe, dieses Wissen zu sammeln und zu sichern.

 

Was lange währt, wird endlich gut. Seit kurzem können «Die Flurnamen von Engi» nicht nur im Internet studiert, sondern auch als über 270 Seiten schweres Verzeichnis beim Ortsgeschichtsverein Engi gebunden bezogen werden.

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Ortsgeschichtsverein Engi

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